Thomas Drach

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Kategorien: Gedächtnis | Gesundheit | Sonstiges


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Es ist mal wieder Sommerzeit

26.03.2012

Eine gute Bekannte erzählte mir heute früh, dass sie trotz acht Stunden Schlaf nicht so fit wie üblich war. Es fehlte das Gefühl von Wachheit und Frische, sagte sie. Nun klar, das kann immer unterschiedliche Ursachen haben. Sie meinte jedoch, es liege wohl an der Zeitumstellung. Auch "Paulchen Panther" erging es vor Jahren wahrscheinlich ähnlich.
Kennen Sie noch die Titelmelodie aus der gleichnamigen Fernsehserie?  
"Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät"

Es ist mal wieder Sommerzeit.

Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist es das Ziel, die EU-Mitgliedstaaten in Bezug auf die Zeitzählung anzugleichen und somit zum besseren Funktionieren des Binnenmarktes beizutragen. Aber, wie geht es dem Menschen, der ja auch einer natürlich-gereiften Taktfrequenz unterliegt?

Bei allen Vorteilen, die man der Sommerzeit sicherlich abgewinnen kann, haben viele Menschen gerade in der Umstellungsphase jedoch ziemliche Probleme. Sie kommen morgens nicht in die Gänge und abends nicht ins Bett. Der Kopf weiß zwar, was da geschieht, aber der Körper kommt nicht so richtig hinterher. Er hat seine eigene Intelligenz und er greift eben auf seine langen Erfahrungen zurück. Der Biorhythmus lässt sich nicht so einfach von jetzt auf nachher umstellen. Seit Jahrmillionen hat sich unser Organismus an den Wechsel von Tag und Nacht gewöhnt, er hat sich auf das Zusammenspiel mit der Natur und auf die damit verbundenen Rituale eingestellt.

Mögliche Auswirkungen

"Studien haben ergeben, dass jeder Zweite in der Schweiz nach der Umstellung unter Schlafproblemen leidet. Kinder, die eine Stunde früher die Schulbank drücken, sind aufgrund der inneren Uhr noch gar nicht fähig, Wissen aufzunehmen, ebenso wie alle anderen, die eine Stunde früher dem ganz normalen Arbeitsstress ausgesetzt sind. Am Morgen sind wir unausgeschlafen, vormittags müde, zu Mittag haben wir keinen Appetit und abends können wir erst mal nicht einschlafen. Am Montagmorgen nach der Umstellung auf Sommerzeit ereignen sich acht Prozent mehr Verkehrsunfälle als an einem normalen Montag." Quelle: Aargauer Zeitung in der Ausgabe vom 26.03.2012.

Tipps für die nächsten Tage

- Gehen Sie abends etwas früher zu Bett
- Wenn möglich, schlafen Sie morgens etwas länger
- Achten Sie auf leichte Kost und reduzieren Sie ihren Alkoholkonsum
- Essen Sie reichlich Obst und Gemüse und ergänzen Sie zusätzlich mit Vitaminen
- Am Morgen helfen Atemübungen, Sport und Yoga um schneller fit zu sein
- Seien Sie vorsichtig im Straßenverkehr und vermeiden Sie Hektik und Stress

Bleiben Sie gesund und munter!

Thomas Drach


gepostet in : cat-Gesundheit

 

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